
Als Betreiberin dieser Homepage, die zugegebenermaßen nicht immer auf dem neuesten Stand ist, möchte ich mich hier erstmal vorstellen. Für diejenigen, die mich bereits näher kennen, gibt es vielleicht nicht mehr viel Neues zu entdecken. Allerdings müsste ich demnach diese Seite ständig verändern, denn bis auf einige Grundzüge meines Charakters bin ich ständig dabei, Neues zu entdecken und zu verarbeiten.
Inzwischen kann ich sicherlich auf ein paar Dinge in meinem Leben zurückblicken, aber genauso gut einen Ausblick auf die Zukunft geben. Vieles, was es auf dieser Seite zu lesen gibt, zählt natürlich zu meinen Hauptinteressen, jedoch ändert sich da im Laufe der Zeit einiges.
Zunächst gäbe es da zu erzählen, dass ich auf dem Land aufgewachsen bin. Meine Eltern kehrten der Stadt Köln den Rücken, als ich zwei Jahre alt war und zogen in eine Gegend, in der es teilweise noch nicht mal geteerte Straßen gab. Später gab ich dann aber der Stadt den Vorzug. Nach meinem Auszug wurde Bonn zunächst meine neue Heimat, wohlgemerkt in einem Zimmerchen am Waldesrand. Der Wald wurde unbewusst schon schnell mein zu Hause, zu dieser Zeit fing ich zudem an, mich mit spirituellen Themen stärker auseinanderzusetzen. Ein Leben in einem naturreligiösen Kontext ist im Alltag nicht immer umsetzbar, aber ich versuche, an den Jahreskreisfesten festzuhalten und mich für Bräuche und Traditionen heidnischer Art zu sensibilisieren. Letztlich gehört auch hier der Austausch mit naturreligösen Menschen unterschiedlicher Richtungen dazu.
In Köln absolvierte ich eine kaufmännische Ausbildung in einem Bekleidungsfachgeschäft. Köln wurde jedoch nicht zu meiner Heimat. Ich lebte also wieder in Bonn und lernte dort weitere Stadtteile kennen. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich in verschiedenen Branchen, absolvierte eine Weiterbildung und landete schließlich beim Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Dort arbeitete ich viele Monate ehrenamtlich in den Ferienkursen des Vereins "Jugend im Museum" mit Kindern und Jugendlichen. Wir bauten römische Atriumhäuser, nähten Handpuppen und bauten Pfeile und Speere. Weiterhin machte ich bei den Führungen der Kinder-Mitmach-Ausstellung "Grab Mal! Frag Mal! Schau Mal!" mit. Mein Interesse für Geschichte und Archäologie fand in der Museumspädagogik seinen Platz. Die Zusammenarbeit mit den Kindern hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich beschloss, in einen anderen Berufszweig zu wechseln.
Ich machte also mein Fachabitur im Sozial- und Gesundheitswesen und studiere nun seit 2008 Soziale Arbeit/Sozialpädagogik an der FH Düsseldorf. Welchen Weg ich aber letztendlich einschlagen werde, bleibt noch ein bißchen offen, denn die Möglichkeiten sind in diesem Bereich sehr groß. Die Arbeit mit Menschen, insbesondere mit Kindern, steht für mich aber seit meinem Ehrenamt im Museum deutlich im Vordergrund.
Soweit zu meinem bisherigen Lebensweg. Meine Freizeit ist meist von Ausflügen in die Natur geprägt, von meiner ausgeprägten Liebe zum Meer, dass ich mindestens einmal im Jahr besuche und von vielen kreativen und inspirierenden Menschen, Erfahrungen und "Dingen". Da ich aus einer musikalischen und kreativen Familie stamme, steht die Kunst für mich sehr im Vordergrund. Ich male, zeichne, nähe und bastle. Ich mag verschiedene Materialien und liebe es, Dinge zu schaffen, die man tragen und auch verschenken kann. Die meisten meiner Bilder und andere Dinge sind längst in die Hände anderer gewandert. Sie sind ein Zeichen besonderer Sympathie und oftmals auch Dankbarkeit. Immerhin sind andere Menschen für mich eine große Inspirationsquelle. Ein gutes Beispiel dafür ist das große Seidentuch, dass ich der Sängerin Wallis Bird im Mai 2008 übergab.
Und dabei sind wir auch schon bei der Musik. Mein Geschmack ist da sehr vielseitig und ständig von Neuerungen geprägt. Ein besonderen Hang habe ich zu moderner Musik, in der das Klavier eine Hauptrolle spielt, oftmals begleitet von Chello, Geige, Gitarre oder einem ganzen Orchester. Beispiele dafür sind Naked Raven, Vanessa Carlton, Vienna Teng und natürlich die große Tori Amos. Aber auch die Gitarre spielt eine große Rolle in meiner Musik. Dabei unterscheide ich auch nicht zwischen einer verzerrten E-Gitarre oder einer Akustik-Gitarre, wie ich selbst ab und zu eine spiele. Da ich selbst erst spät angefangen habe, Gitarre zu lernen, behaupte ich lieber nicht, dass ich das wirklich "kann". Fest steht aber, dass die Musik mich im Allgemeinen inspiriert und mein Leben ohne sie um Einiges leerer wäre.
Fast unmittelbar verbunden mit Musik ist für mich der Tanz. Tanz ist für mich nicht nur Sport, sondern vor allem eine individuelle Ausdrucksmöglichkeit. Als Kind habe ich sechs Jahre Ballett getanzt, später Jazz Dance. Mit 12 hörte ich auf, doch das Interesse für das Tanzen ging jedoch nie ganz verloren. In der Schulzeit half ich den Kids ab und an für kleine Choreographien für Schulveranstaltungen. Nach einigen Jahren Pause fing ich wieder mit dem Tanzen an und meldete mich bei der VHS an. Der Kurs machte mir so viel Spaß, dass ich ihn bereits öfters gewählt habe. Ich sehe das Ballett zwar immer noch als klassische Grundlage, habe aber inzwischen doch einige Tanzelemente aus der Welt kennengelernt.
Auch sonst habe ich sehr viel für alte Dinge übrig. Mich begeistern alte Schwerter der Römerzeit ebenso wie die gründerzeitliche Architektur. Die moderne Architektur findet selten meine Zustimmung. Begeistern kann ich mich ebenso für alte Autos, Möbel und Kunstgegenstände. Zu meinem Leben passt der Jugendstil, Zeichnungen von Mucha und die Fassaden der Bonner Südstadt, dem besterhaltensten Gründerzeitviertel Deutschlands. Ich gehe zu gerne auf Mittelaltermärkte und in Ausstellungen und liebe VW Käfer. Ich fühle mich nicht nur in Bonn, sondern auch in Städten wie Lübeck, Hamburg und Stralsund zu Hause. Denn zu einem Teil schlägt mein Herz auch für den Norden.
Es ist nicht immer leicht, sich selbst zu beschreiben. Und diese Seite soll auch nur einen kleinen Vorgeschmack auf das geben, was man hier in den unterschiedlichen Bereichen ausführlicher betrachten kann. Schließlich kann das Internet alleine noch lange kein reales Menschenbild abgeben, also bloß keine Vorurteile ;-)
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Zuletzt aktualisiert am 12.02.2011
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